Fish Hoek, Western Cape, Jahresrückblick
27.12.2025
Mein Highlight im Januar waren die Tage mit meiner Freundin R im Valmüstair. Schnee mit Sturm, Sonnenschein und klirrende Kälte. Das Nähprojekt mit T im Schloss, welches mich von November 24 bis in den August beschäftigt hat, ist nun mein ganzer Stolz, den ich gerne Menschen, die selber nähen, zeige. Ich freue mich jedes Mal über die Anerkennung und bin einmal mehr dankbar, dass T mich durch dieses Projekt begleitet hat, ohne sie hätte ich es niemals zustande gebracht.
Im Februar hab ich das absolut grandioseste Solo-Bühnen-Stück in diesem Jahr (und darüber hinaus) gesehen: Isidlamlilo – The Fire Eater von Empatheatre, gespielt von der fantastischen Schauspielerin Mpume Mthombeni aus Südafrika. Im Workshop am Abend vor der Vorstellung, die ich besucht habe, hat sie erklärte, wie sie sich vor jedem Auftritt mit ihren Ahnen verbindet (channelling) und um Unterstützung bittet. Neil, der Regisseur des Solos, erzählte von der Art und Weise ihrer Zusammenarbeit mit Freelance Leuten für Recherchen und Interviews. Nach dem Stück sei Mpume manchmal komplett erschöpft, weil es sie alle Energie brauche, wenn sie das Stück mehrere Abende hintereinander spiele. Hut ab vor dieser Leistung! Viel Freude hatten mein jüngster Neffe und ich bei J im Druck & Werk in Winterthur. Ch ist dafür zum ersten Mal alleine mit dem Zug nach Winti gefahren und war so aufgeregt, dass er die Nacht davor kaum schlafen konnte. Umso erleichterter war er, als ich ihn am vereinbarten Ort auf dem Ankunftsperron abgeholt habe. Und wie schön ist es doch, den Stolz über den eigenen Erfolg im Gesicht eines (jungen) Menschen zu sehen. Schlürf! (Ich trinke das Glück gleich nochmals, das mich in solchen Momenten überkommt). Seine selbstbedruckten T-Shirts gehören nun zu seinen absoluten Lieblingsklamotten – und ich hoffe, er kann diese noch seeeeehr-sehr lange tragen… Mit einem lachenden und weinenden Auge hab ich mich im Februar vom fantastischen Team der Villa Vita (SRK) verabschiedet. Das Pilotprojekt „Peer-Angebote in der Villa Vita“ ist leider (noch) nicht auf grosses Echo gestossen. Dennoch waren die knapp zwei Jahre eine lehrreiche und auf mehreren Ebenen eine sehr bereichernde Erfahrung, besonders in einem so unterstützenden Team arbeiten zu dürfen, war eine tiefe Bereicherung mit heilendem Effekt. Herzlichen Dank für diese Zeit! Apropos Zusammenarbeit: Gerne immer wieder am Recovery College Bern mit meinem besten Freund aus HfH-Zeiten. Danke für die tollen Kurse mit Tanz und Theater – immer wieder mit neuen Gruppenkonstellationen und (Themen-) Herausforderungen. Es ist mir eine echte Freude, mit dir (M) zu co-moderieren und dass wir beide jedes Mal die Bereitschaft für Improvisation im besten Sinne haben. We are not done yet! More to come! Der letzte Kurs hat Feb/März in Bern statt gefunden.
Im März und April konnte/durfte/musste ich mich von meiner Winterdepression erholen. Allerlei Situationen, die ich da erduldet habe und mir klar vor Augen führten: Meine Zeit für Klinikaufenthalte in der Schweiz ist aus und vorbei. Oder meine Nerven für die Inhalte sind aufgebraucht. Und/oder für Fachpersonen, die nicht mit einem zeitgemässen Mindset ihre Jobs machen (können). Da bereits jede dieser „Psycho-Fabriken“ von Krankenkassen regiert und gesteuert werden, sind Therapieformen und -zeiten bzw. -aufenthaltslängen und -methoden vorgeschrieben und diktiert. Mir kommt dieses Büchsen-Gedöns aus all meinen Ohren und allen anderen Körperöffnungen raus. Es ist enttäuschend, zumal das alles auch so viel Geld kostet. Ich habe keinen Plan, was ich als nächstes tun werde, sollte ich wieder in eine Krise geraten, in der ich auf einen stationären Aufenthalt angewiesen bin. Ich muss wohl meine eigene Klinik konstruieren und eröffnen. Und gerne mit Gleichgesinnten, die auch müde von den immer gleichen Predigten (Konzepten, Programmen, etc.) sind, als wäre es sooo einfach, psychische Krisen bewältigen und Strategien in dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags anwenden zu können. Mehr noch, in diesem letzten Aufenthalt in der auf Burnout spezialisierten Klinik, fühlte ich mich wie noch nie zuvor wie eine komplette Versagerin. Eine Schande, dass ich IMMER noch nicht dies und das umsetzen kann, oder IMMER noch nicht jenes und dieses EINFACH MACHEN kann… Nein, ich brauche das wirklich nicht mehr. Und schon gar nicht, dass ich dafür all mein Geld verprasse, wie andere für noch ein paar tolle Schuhe mehr, oder noch einmal Tauch- und Segelferien auf X und Y oder sonstwo auf dieser Kugel. Sorry für den Sarkasmus. Da ich mir ja auch immer mal wieder anhören muss, dass ich froh sein kann, in der Schweiz WENIGSTENS ein Sozialsystem zu haben und blablabla Ausbildung… und noch mehr blablabla … Interessant, dass man (ich) als „behinderter“ und „invalider“ Mensch immer wieder mit Menschen aus Ländern verglichen wird, in denen so korrupte politische Systeme und Diktaturen herrschen, wie es sich manche rechtspolitische Partei(en) auch in der Schweiz wünschen. Und in welche Richtung sich leider auch bis anhin mehr oder weniger demokratische Länder hin bewegen… Und damit wollen wir uns wirklich vergleichen…? Ich meine, natürlich nur die armen, kranken, zu nichts nutze Menschen, die null wert sind – eben in-valid. Ok… Ich schwenke meinen Blick zurück auf April.
Eine wunderschöne Wanderung hab ich mit meiner lieben Freundin K gemacht, die mich an der Hand über für mich und meine Höhenangst herausfordernde Abschnitte sicher rüber geführt hat. Krokusse, die aus den noch braunen Wiesen guckten, blauer Himmel, Sonnenschein und heftiger Wind um unsere Ohren haben uns begleitet. Ein über alle Sinne bleibendes Erlebnis. Tiefe Dankbarkeit. Im Mai, der wohl erste richtig sonnige und schöne Abend für einen spontanen Prosecco-Abend auf der Dachterrasse von R. Was für eine tolle Stimmung (nicht nur dank bubbles…) mit Tanz und Musik und so vielen Glücksgefühlen dank einer guten Portion Frauenpower. Einer dieser Momente (und Nächte), die sich nicht einfach so wiederholen lassen – aber sie können (zum Glück) zur richtigen Zeit und am richtigen Ort wieder passieren. Serendipity. Gratitude. Women Friendship. Total in the Moment Experience.
Afro-Pfingsten war dieses Jahr anfangs Juni. Und – wie jedes Jahr? – mit etwas Regen. Plus ganz viel guter Laune, lachenden Gesichter, tanzenden und trommelnden Menschen, verschiedenen Düften aus allen möglichen afrikanischen Ländern – und jeder Menge After-Parties wie sonst nie im ganzen Jahr (für mich!). Das Gefühl, über alle Meere und Landes-Grenzen eben doch als Menschen ganz tief verbunden zu sein. Vielleicht, weil die Wiege der Menschheit auf afrikanischem Boden liegt… Dazu ein Buchtipp für alle, die sich von stereotypen Bildern über „Afrika“ lösen möchten: Africa is not a Country. Breaking Stereotypes of Modern Africa von Dipo Faloyin.
Da ich seit Ende 2024 meine Ausmist- und Ausräumungs-Aktion immer wieder unterbrechen musste (hurra Depressionen!), führte ich sie über all die Monate, wenn immer möglich und aus dem Bett, gleich wieder fort. Trotz Garage-Sale im Dezember vor einem Jahr und Winti-Flohmi im März, gab es immer noch Sachen und v. a. Möbel, die ich versuchte über Ricardo zu verkaufen. Dank D bin nun sogar ich fähig, Büchergestelle, Stühle und anderes aus Küche, Schlafzimmer und Büro online zu versteigern. Ich bin aber überhaupt nicht böse, dass ich seit Herbst nicht mehr jeden Tag mehrmals die Klicks und Preise, die verkauften oder eben nicht verkauften Artikel checken, immer wieder Termine verschieben muss, weil Käufer nicht auftauchen bzw. ständig schieben. Im Juli eine Woche bei meiner Lieblingstanzlehrerin, Bettina Neuhaus, in Bern: Fünf Tage in Skinner Releasing Technique ein- und abtauchen. Plus eine Helikopter-Aktion aus nächster Nähe verfolgen. Fast wie James Bond, nur ohne Held und mit viel Baumaterial. Über den ersten August wieder mit R in den engadiner Bergen. Wunderschöne Wanderung inkl. gemütliche Erholung im Thermalbad. Leider dieses Jahr alleine an den Musikfestwochen in Winti, da Freundin S in der Zeit am französischen Atlantik weilte. Kommendes Jahr hoffentlich wieder zusammen an den tollen Konzerten unter freiem Sternenhimmel.
September war unser letzter WG-Monat an der alten Römer 23. Sista J zog bereits Mitte Monat mit ihren Sachen in ihr neues Zuhause um, aber übernachtete auf einem extra auf Ricardo erstandenen Feldbett noch in der immer kahler werdenden WG-Wohnung, damit ich nicht alleine blues-en musste. Wir besuchten zusammen einen Pfefferspray-Kurs mit meiner Schläger-Freundin O (yeah!) und tranken Prosecco während wir meine sog. „Psychobilder“ in J’s Feuerraketen verbrannten. Jeder Tag ein Stück mehr Richtung Abschied, inkl. Abschiedsfest mit unserer Anti-Weihnachtsdeko und Freunden, die jedes Jahr in einer neuen Konstellation an unserer Gartenparty über die letzten fünf Jahre teilgenommen haben. Ende Monat zog ich mit etwa 20 Plastikkisten und sonst restlichem Gepäck in die Innerschweiz. Danke an die Fahrer:innen, Auto-Organisator:innen und Helfer:innen für eure Zeit und Muskelkraft! Von der Innerschweiz nach Bern in die South African Embassy, um alle Unterlagen für das Volunteer – Visum einzureichen, von da (nach gefühlten 5’) wieder im Zug via Innerschweiz ins Tessin. Eine letzte Wanderung in den italienisch-schweizerischen Bergen bevor ich mit nochmals weniger Gepäck (Plastikkisten im Stall versorgt – Danke M und TL!) und e-Bike an den Zürichsee zurück kehrte – für die letzten zwei Wochen in der Schweiz, bevor ich am 27. Oktober abgeflogen bin. Zuerst noch Koffer umpacken (miiiiiini Nerve!) vor dem Drop off Schalter. Danach Prosecco, ein wunderschönes Abschiedsritual von K (merci ganz fest) und viele Tränen an der Flughafen-Bar mit meiner Bye-Bye-Frauenpower-Bande. Mit verquollenen Augen durch den Zoll und die Scan-Kontrolle. Zwischenstopp zwecks Tanken in Milano, weiter nach Addis Abeba. Umsteigen. Nochmals Scannen und Endlosschlangenstehen. Zum zweiten Mal der ekelhafteste Flug-Food ever! (Tipp: BYO when flying with Ethiopian Airline!) Aber glücklich-k.o. on time am Tag danach in Cape Town gelandet. Und von da an mit neuen Abenteuern beschenkt (siehe meine Berichte unten).
Danke euch allen, die mich begleitet habt in diesem Jahr. Danke für die wunderbaren Freundschaften, für die kleinen und grossen Gesten, für das mehr oder weniger Dasein in meinem Leben, für eure Präsenz im Hier und Jetzt in unseren geteilten Momenten – für alles, was wir miteinander durchmachen, erleben und lernen durften. Grosses, herzliches Dankeschön.
TANZANIA-LOVE
I was so happy to do my Level 3 Project for my Tamalpa Life/Art Process Practioner degree at Flowers Children Center. It was an amazing opportunity to learn from the children, the teachers, the wonderful social worker Stumai who took care of us volunteers, and the environment. I met a wonderful young environmental scientist that was happy to hear that we were doing a CLEAN UP DAY at Flowers trying to sensitise the children for taking care of their wonderful environment. I was so happy to learn from Shanga Arusha how they work with people with disabilities in a country where these people are normally not included in communities. Thank you, Frank from Arusha Dance for the wonderful workshop you offered to the children of Flowers. Und last but not least: I am so happy to have met you, Samwel and Tadhi at Nafasi Art Space in Dar es Salaam! I hope from the bottom of my heart that we will be able to work on a commun project supported by Pro Helvetia. There is so much more I still have to digest… Asante sana, Tanzania. I am so blessed that you were having me for these weeks.
ONSTAGE, DAS FESTIVAL FÜR KLEINE UND GROSSE AMATEURE IM FABRIKTHEATER, ROTE FABRIK

Am Samstag, 13. September 2014, haben die Kursteilnehmenden des Kindertanz GZ Wipkingen sowie die Tänzerinnen der Tanzfabrik ihre einstudierten Choreografien auf der Bühne des Fabriktheaters aufgeführt. Das zahlreiche Publikum hat das Programm des Kindertanz GZ Wipkingen genossen:
Happy
Usefindigs-Dufri-Tanz
Frühlingserwachen
Schtuel- und Chüssi-Tanz
Akkumulierung in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik.
Auch das Programm der Tanzfabrik Tanzfabrik danst Re:Rosas! (Original Rosas danst Rosas von Anne Teresa de Keersmaeker, 1983, Musik: tweede beweging, Thierry De Mey/ Peter Vermeersch) hat dem Publikum gut gefallen.
Es tanzten Teilnehmende des Kindertanz GZ Wipkingen und Teilnehmerinnen der Tanzfabrik.
Künstlerische Leitung: Andrea Frei, Choreografien in Zusammenarbeit mit den Tänzer/innen.
Wir danken dem Fabriktheater Roten Fabrik und Golda Eppstein, der Organisatorin des Festivals.
GRÜNAUFEST AM 23. AUGUST 2014
Die Kinder vom kreativen Tanzkurs im GZ Grünau haben ihren einstudierten Wandertanz auf der Bühne des Soziomobils auf dem Dorfplatz des Quartiers Günau aufgeführt. Trotz unsicherem und teilweise feucht-nassem Wetter hatten die Kinder sowie die Zuschauer Spass am Anlass.
SOMMERPAUSE 2014
Andrea Frei hat sich im Seki Methode Summer Intensive Workshop in Berlin und auf Gut Reichenow vom 16. Juli bis 6. August bei Minako Seki mit Butoh (Seki Methode training), macrobiotischem Kochen und traditional Japanese natural treatment (Heilmethoden) sowie Vipassana Meditation beschäftigt und weitergebildet.
MÄDCHENTREFF VELTHEIM/WINTERTHUR
Rund zehn Mädchen zwischen acht und dreizehn Jahren studierten einen Flashmob bzw. zwei Flashmob-Aktionen zusammen mit Andrea Frei ein. Aufführung am 6. Juli 2014 bei der Kirche Rosenberg.
HOMMAGE À MATISSE: KINDERTANZ AUFFÜHRUNG
Vom 12. bis und mit 16. August 2013 haben die Kinder des Sommerferienkurses im GZ Wipkingen Tanzmaterial für die Aufführung am ONStage im Fabriktheater der Roten Fabrik erarbeitet, wo sie als Gäste von Golda Eppsteins Theatergruppen auftreten sind. Inspiration war die Serie JAZZ von Henri Matisse. Wir haben uns über das zahlreiche Publikum am 8. September ab 14 Uhr im Fabriktheatersehr gefreut.
© Roman Bernhard
Tänzerinnen aus dem kreativen Kindertanzkurs im GZ Wipkingen Zürich
Leitung: Andrea Frei
Choreografie: Andrea Frei mit den vielen Ideen der Tänzerinnen
Musik: Samba de Janeiro, Vinzenzo Bellini; Besame Mucho, Josephine Baker; Tanzfieber, Hans Bund; Dream A Little Dream Of Me, Louis Armstrong & Ella Fitzgerald
Tanzperformerinnen aus der Tanzfabrik Leitung: Andrea Frei, andreafrei.ch
Choreografie: die Tänzerinnen in Zusammenarbeit mit Andrea Frei
Musik: Clapping Music (1972), Steve Reich; After Memory, Kim Kashkashian, Jan Garbarek, Vangelis Christopoulos, Camerata Orchestra, Alexandros Myrat; Mongolian Music, Traditional Asian Music; Muothathaler-Jützli, Nadja Räss; Macau, Traditional Asian Music; The Hunt, Los Dos & Orchestra
RECHERCHE-PROJEKT OPODC
Other Products of Different Circumstances – unter diesem Titel arbeitete ich im Januar 2012 im Tanzstudio der Stadt Zürich in der Roten Fabrik, Zürich. Gegenstand der Recherche war meine Masterarbeit MAS TanzKultur. Das Konzept für eine Solo-Performance (siehe unter Passion), welches ich in der Masterarbeit erstellt habe, konnte ich nun praktisch im Studio weiterspinnen. Dafür durfte ich mit fünf „Laien“ sowie vier Beraterinnen zusammen arbeiten. Im Fokus der Recherche standen die individuellen Körper mit ihren (Alltags-) Bewegungen und ihre Biografien. Nach diesen drei Wochen im Studio folgte die Verarbeitung des gesammelten (Film-) Materials, welches zu einer Dokumentation zusammen geschnitten und weiterverarbeitet wurde. Die Fortsetzung des Projekts ist ab zweiter Jahreshälfte 2013 geplant.
WEITERBILDUNG BEI TOM BURKE
Andrea Frei ist total begeistert von der Stimmarbeit mit Tom am 15. / 16. Juni 2013 und wieder am 5. Juli 2014 in Zürich.
TANZ IN CHUR: BALLEETHOVEN
Andrea Frei ist Assistentin der künstlerischen Leiterin und Choreografin, Sonia Rocha, für das aktuelle Projekt des Vereins Chur tanzt. Aufführung im Theater Chur am 4. und 5. Mai 2013. Don’t miss it!
GRÜNAU TANZT AM RANDE IM RAHMEN VON ZÜRICH TANZT 2013
Grünau tanzt am Rande – eine Site specific Tanz-Performance rundum die Quartierfabrik Vert.igo im Rahmen von Zürich tanzt, am 4. Mai 2013 um 13 und um 15.30 Uhr.
Am Rande der Stadt Zürich, in der Grünau, liegt die Quartierfabrik Vert.igo. Hier treffen Laien- und Profitänzerinnen im Klärwerk Werdhözli auf Fische im Teich, Jazz-Tänzerinnen drehen ihre Pirouetten an Klärbecken vorbei und Capoeira-Tänzer zeigen ihr akrobatisches Können zwischen Fahrzeugpark und Waschanlage. Wo normalerweise Skater und BMX-Fahrer ihre Figuren üben, tanzen Tango-Paare Ochos auf abfallendem Terrain. Hip Hop wird auf der Strasse getanzt, und eine Gruppe von Kindern bespielt die umliegenden Familiengärten.
Das Publikum wird am Samstag, 4. Mai, zweimal auf einem etwa 70minütigen Parcours durch verschiedene Tanzgruppen in deren unterschiedlichsten Welten entführt. Davor und dazwischen darf man sich auf dem Areal der Quartierfabrik vergnügen, verköstigen und über die sozio-kulturelle Vielfalt hier am Rande der Stadt informieren.
Performances Grünau tanzt am Rande am Samstag, 4. Mai 2013, ab Quartierfabrik Vertigo, Blauer Raum: 13.00 Uhr und 15.30 Uhr.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Corymbo.
